| 26.06.1869
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wurde Martin
Andersen (später Andersen Nexö) in Christianshafen, einem
Arbeiterviertel Kopenhagens, geboren. |
| 1879 |
siedelte er nach
Nexö auf Bornholm über. |
| 1883-1884 |
war er Hirte
und Stallknecht. |
| 1884 |
war er Schuhmacher
auf Bornholm. |
| 1889-1891 |
in Zeit der Arbeitslosigkeit
unterrichtete er an der Bornholmer Volkshochschule in Östermarie.
Zeitweilig war er Bauarbeiter. |
| 1891 |
begegnete er
einem deutschen Glasergesellen, der ihn mit der sozialistischen Lehre
bekannt machte.
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| 1891-1893 |
unterrichtete
er in der Askover Volkshochschule. |
| 1893 |
lehrte er in
Odense. Er erkrankte an Lungentuberkulose. Erste dichteriche Versuche. |
| 1894-1896 |
reiste er in
den Süden und hielt sich in Italien und Spanien. auf. |
| 1897-1898 |
machte er einen
Kursus an der Kopenhagener Lehrerhochschule und heiratete Margarethe
Thomsen. |
| 1898-1901 |
Lehre in Frederiktsburg
(Vorort von Kopenhagen). |
| 1910-1911 |
hielt er sich
in Deutschland auf. |
| 1912-1913 |
Aufenthalt in
Berlin. Zweite Ehe mit Grete Frydenlund. |
| 1914-1918 |
100 Vorträge
gegen den Eintritt des Landes in den Weltkrieg auf der Seite der Alliierten
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| 1918 |
Bekenntnis zum
Kommunismus |
| 1922 |
reiste er zum
ersten Mal in die Sowjetunion. |
| 1923 |
heiratete er
Johanne May in Karlsruhe. |
| 1930 |
kehrte er nach
Dänemark zurück. |
| 1933 |
wurden seine
Bücher in Deutschland verboten. |
| 1937 |
nahm er am "Internationalen
Kongress der Schriftsteller zur Verteidigung der Kultur gegen Faschismus"
im belagerten Madrid teil. |
| 1939 |
feierte er seinen
70.Geburtstag in Moskau. |
| 1941 |
war er während
der deutschen Besetzung Dänemarks im Gefängnis. |
| 1943 |
flüchtete
er nach Schweden. |
| 1944-1945 |
hielt er sich
in Moskau auf. |
| 1945 |
kehrte er nach
Dänemark zurück. |
| 1951 |
siedelte er in
die DDR über und wohnte in Dresden. Dann gewann er den Nationalpreis
1. Klasse für Kunst und Literatur. |
| 01.06.1954 |
starb er an einer
Hirnblutung. |
| 05.06.1954 |
Beisetzung in
Kopenhagen. |